Konzertdirektion Schmidtke GmbH

Musikproduktionen seit 1948

Austria Musiktheater

Vergangene Produktion

Gräfin Mariza

„Gräfin Mariza“ gehört zu den größten Bühnenerfolgen von Emmerich Kálmán. Feurige Csárdásrhythmen und melancholische Zigeunermusik, mit Schlagern wie „Komm mit nach Varazdin”, „Komm Zigan, spiel mir was vor!” und „Wo wohnt die Liebe?“ sorgen für schwungvolle Abendunterhaltung. Gesangssolisten aus Wien, Orchester, Chor und Ballett der Johann-Strauß-Operette-Wien präsentieren die turbulenten Verwirrungen um die ganz große Liebe mit herrlicher Musik in einer klassischen Inszenierung mit prächtigen Kostümen und vor traditionellem Bühnenbild.

 

Unter dem Namen Bela Törek verwaltet der verarmte Graf Tassilo Endrödy-Wittenburg die Güter der reichen Gräfin Mariza, die das Leben mir ihren zahlreichen, über die ganze Welt verstreuten Verehrern genießt. Er selbst musste, um die Schulden seines Vaters tilgen zu können, seinen gesamten Besitz verpfänden. Während Tassilo als Gutsverwalter versucht, die Mitgift für seine Schwester Lisa zu verdienen, die nichts von der Verarmung ihrer Familie erfahren soll, reist Mariza, umgeben von vielen Verehrern und Freundinnen, wovon eine Lisa ist, auf ihr Gut und verkündet ihre Verlobung mit Baron Koloman Zsupan. Mariza ist erstaunt, als tatsächlich ein Baron Zsupan erscheint, zumal sie die Verlobung nur erfunden hatte, um den Avancen von Fürst Populesco zu entgehen. Nach einer vorübergehenden Annäherung zwischen Tassilo und Mariza fällt diese einer Intrige des Fürsten Populesco zum Opfer, daraufhin entlässt Mariza ihn. Tassilos Tante hingegen kauft für ihn dessen ganze Besitztümer und Güter zurück.

 

Kann er nun mit dem neuen Selbstbewusstsein seine Mariza zurück erobern?

 

Ende gut, alles gut – wir wünschen viel Vergnügen!

 

Regie: Andrea Schwarz
Musikalische Leitung: Vasilis Tsiatsianis
Choreographie: Harald Baluch
Konzertmeister und Orchesterleitung: Miksa Iranyossy-Knoblauch

Der Vogelhändler

Der Kurfürst hat sich zur Wildschweinjagd in seinem Jagdrevier angesagt. Wildmeister Baron Weps erklärt den unruhigen Bauern, sein Herr werde gegen Bezahlung über ihre ständigen Wilddiebereien hinwegsehen. Doch kurz darauf erfährt Weps, der das Geld vor allem für sich selbst und seinen verschuldeten Neffen Graf Stanislaus braucht, dass der Fürst die Rheinpfalz meiden wird. Kurzerhand entschließt sich Stanislaus, den Kurfürsten zu spielen, um das Geld zu ergaunern.

Unterdessen ist Vogelhändler Adam aus seiner Heimat Tirol eingetroffen. Er freut sich auf ein Wiedersehen mit seiner Verlobten Christel. Doch heiraten kann er seine Braut noch nicht, da er keine einträgliche Stellung hat. Deshalb will Christel den Kurfürsten bitten, ihm einen besseren Posten zu verschaffen, und geht in den kurfürstlichen Jagdpavillon. Dort trifft sie auf Stanislaus, der den Kurfürsten spielt und ihr alles gewährt. Adam wird wütend, als er erfährt, dass seine Christel beim Kurfürsten war, denn er vermutet ein Techtelmechtel zwischen
den beiden.

Inzwischen ist auch, als Bauernmädchen verkleidet, die Kurfürstin eingetroffen, um ihrem als Schürzenjäger berüchtigten
Gemahl hinterher zu spionieren. Adam, der sie für ein einfaches Mädchen hält, macht ihrer Hoheit den Hof. Als sie ihm einen Rosenstrauß zum Trost schenkt, ist dieser von der Fürstin sehr angetan. Daraufhin verstößt er seine ahnungslose Christel, um sich dem vermeintlichen Bauernmädchen zuzuwenden…

 

Regie: Charlotte Leitner
Musikalische Leitung: Bettina Schmitt
Choreographie: Nera Nicol

Die Fledermaus

Spannend und frivol, lustig und auch manchmal bitter – die Abwechslung
ist es, neben der Musik natürlich, die „Die Fledermaus“ so erfolgreich
gemacht hat. „Die Fledermaus“ gilt als eine der berühmtesten Operetten
von Johann Strauß und als Höhepunkt der „Goldenen Operettenära“.
Sie wurde 1874 in Wien uraufgeführt. Die Arie „Mein Herr Marquis“
und der Chorwalzer „Brüderlein und Schwesterlein – Du und du“
sind bekannte Melodien aus der „Fledermaus“. Hervorragende Darsteller
in prächtigen Kostümen, ein beeindruckendes Bühnenbild und eine
unterhaltsame Inszenierung, versprechen dem Publikum einen unvergesslichen
Abend mit Wiener Flair. Hochkarätige junge Gesangssolisten,
Orchester und Chor der Johann-Strauß-Operette Wien – insgesamt über
45 Mitwirkende präsentieren die temperamentvolle Geschichte um den
Notar Falke alias „Die Fledermaus“, Gabriel von Eisenstein und dessen
Frau Rosalinde sowie deren ehemaligem Liebhaber, den Opernsänger
Alfred, auf dem Ball des russischen Prinzen Orlowsky mit viel Spielfreude
und Charme. Regie führt Charlotte Leitner (Staatsoper Wien).

 

Regie: Charlotte Leitner
Musikalische Leitung: Guiseppe Montesano
Choreographie: Nera Nicol

Der Bettelstudent

Ein Kuss auf die Schulter – ein Schlag ins Gesicht. Mit ihrem Fächer hat die schöne polnische Komtesse Laura Nowalska die Avancen des Sächsischen Gouverneurs von Krakau, Oberst Ollendorf, vor aller Öffentlichkeit quittiert. Das muss gerächt werden! Ollendorf entlässt aus seinem Gefängnis den Bettelstudenten Symon, der als millionenschwerer Fürst Wybicki um Laura werben soll und den politischen Häftling Jan, den er zum Sekretär des vermeintlichen Fürsten macht.

Nach der Hochzeit soll der ganze Schwindel auffliegen und so die Gräfin Nowalska mit ihren zwei Töchtern Laura und Bronislawa zum allgemeinen Gespött machen. Ollendorfs Racheplan scheint aufzugehen. Jedoch auch Symon und Jan haben sich in die beiden Mädchen verliebt und meinen es ernst. Während Symon darüber nachdenkt, wie er Laura seine wahre Identität gestehen kann, ohne ihre Liebe zu verlieren, nützt Jan die etwas unübersichtliche Lage um Polen von der Herrschaft der Sachsen zu befreien. Am Ende kündigt Kanonendonner den Sieg der Freiheit und der Liebe an. Während sich Laura und Symon, sowie Jan und Bronislawa glücklich in die Arme schließen, hat Oberst Ollendorf ausgespielt.

Schwamm drüber!

 

Regie: Prof. Peter Widholz

Musik. Leitung: Giuseppe Montesano

Dirigenten: Petra Giacalone / Istvan Gyöngyösi

Choreographie: Nera Nicol

Bühnenbild: Art-Uro

Die Csárdásfürstin

Die erfolgreiche Chansonsängerin Sylva Varescu bereitet sich auf ihre Amerika Tournee vor. Ihr Verehrer Edwin Lippert-Weylersheim will sie aber heiraten. Seine Eltern sind dagegen und erwirken daher seine Einberufung zum Militär. Eugen Rohnsdorff überbringt den Einberufungsbefehl an Edwin. Außerdem haben die Eltern bereits eine Verlobung mit der Cousine Comtesse Stasi arrangiert. Als Graf Boni, Edwins Freund dies Sylva mitteilt, reist sie beleidigt mit ihm nach Amerika ab.

Wenige Wochen später wird in Wien die Verlobung von Edwin mit seiner Cousine Stasi bekannt gegeben. Da erscheint plötzlich Sylva und gibt sich als Frau von Graf Boni aus. Edwin, der Sylva immer noch liebt, bittet seinen Freund Boni um die Scheidung. Er weiß nämlich, dass dieser eigentlich Stasi liebt. Sylva willigt in die angebliche Scheidung ein. Man macht ihr aber klar, dass sie nicht gesellschaftsfähig sei, es sei denn sie nähme einen Adelstitel an. Da enthüllt sie ihre Identität als Csardasfürstin und der Skandal ist perfekt.

Nach einigen Missverständnissen und Turbulenzen erkennt Edwins und Sylvas Freund Feri Bacsi in Edwins Mutter seine ehemalige Liebe, die Primadonna Hilda. Damit hat Fürst Leopold von und zu Lippert-Weylersheim keine Argumente mehr gegen die Hochzeit von Edwin und Sylva. Auch Boni und Stasi heiraten.

Der Zigeunerbaron

Der Zigeunerbaron – ein Gastspiel der Johann-Strauß-Operette-Wien

 

„Der Zigeunerbaron“ gehört zu den größten Bühnenerfolgen von Johann Strauß (Sohn). Bekannte Titel wie „Ja, das Schreiben und das Lesen“, „Als flotter Geist“, „Wer uns getraut“ und der berühmte „Schatzwalzer“ sorgen für schwungvolle Abendunterhaltung.

 

Die heiter romantische Geschichte über Liebe und Krieg spielt in Ungarn zur Zeit Maria Theresias. Zahlreiche Verwicklungen um Grund und Boden des verstorbenen Gutsbesitzers Barinkay, dessen Sohn Sandor, einen reichen Schweinefürsten und eine versteckte Kriegskasse führen einmal mehr zum Happy-End. Sie wollen wissen, wie? Sandors Liebe zur Zigeunerin Saffi, die eigentlich gar keine ist und seine Ernennung zum Baron machen’s möglich. Ende gut, alles gut – und mehr wird auch nicht verraten!

 

Jubiläum – 70 Jahre Konzertdirektion Schmidtke

2018 ist ein besonderes Jahr – gemeinsam mit den Freunden klassischer Musik feiert die Konzertdirektion Schmidtke ihr 70jähriges Jubiläum – nicht ganz selbstverständlich in unserer kurzlebigen Zeit. 1948 gründete Erich Schmidtke sein Unternehmen und engagierte fortan so berühmte Künstler wie z. B. Beniamino Gigli, O.W. Fischer, Maria Schell, Curd Jürgens, Zarah Leander und Marika Rökk. Seit seinem Tod 1995 hält seine Frau Evelyne Schmidtke-Lennert die Fäden in der Hand. Die ehemalige Sopranistin bringt mit dem Ensemble der Johann-Strauß-Operette-Wien in jedem Jahr eine weitere deutschsprachige Operette von Johann Strauß oder anderen berühmten Komponisten auf die Bühne. Sie steht für die Tradition des Hauses und überzeugt nicht nur im musikalischen Bereich. Mit ihrer Detailverliebtheit wählt sie stets originalgetreue Kostüme und Kulissen passend zum Zeitgeschehen der jeweiligen Operette.

 

Lassen Sie sich verzaubern!